Panama · Reiseplanung
Panama-Stadt ist die wohl kosmopolitischste Metropole Mittelamerikas: Wolkenkratzer am Pazifik, Kolonialgassen, Regenwald direkt vor der Haustür. Damit du die Stadt optimal erlebst, haben wir die wichtigsten Orte und praktischen Tipps zusammengestellt – von der Uferpromenade bis zum Museum mit Stararchitektur.
Cinta Costera: Die grüne Uferpromenade
Die Cinta Costera ist eine Küstenstraße mit breiter Promenade, die auf aufgeschüttetem Land in der Bucht von Panama angelegt wurde. Sie verbindet das moderne Bankenviertel mit dem Casco Viejo und ist heute einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt. Hier wird gejoggt, Rad gefahren, Fußball gespielt, und abends genießen Familien die etwas kühlere Brise vom Meer.
Ein Spaziergang auf der Cinta Costera bietet dir einen fantastischen Blick auf die Skyline – besonders zum Sonnenuntergang, wenn die Hochhäuser zu leuchten beginnen. Entlang der Strecke findest du Sportplätze, Spielflächen und schattige Sitzgelegenheiten, sodass sich der Weg gut in Etappen gehen lässt. Wer lieber rollt, leiht sich ein Fahrrad und ist in kurzer Zeit von den modernen Vierteln bis an den Rand der Altstadt unterwegs. Am Ende Richtung Altstadt lohnt sich ein Stopp am Fischmarkt, dem Mercado de Mariscos, wo es in einfachen Ständen frisches Ceviche gibt.
Biomuseo und Amador Causeway
Das Biomuseo von Frank Gehry
Schon von Weitem fällt das Biomuseo auf: ein Gebäude mit bunten, scheinbar kreuz und quer gestapelten Dächern in Rot, Gelb, Grün und Blau. Entworfen wurde es vom Stararchitekten Frank Gehry, der auch das Guggenheim-Museum in Bilbao gestaltete. Eröffnet wurde es 2014.
Das Museum erzählt eine Geschichte, die die ganze Welt verändert hat: Vor rund drei Millionen Jahren hob sich die Landenge von Panama aus dem Meer und verband Nord- und Südamerika. Tiere konnten plötzlich zwischen den Kontinenten wandern, Meeresströmungen änderten sich, das globale Klima wurde beeinflusst. Das Biomuseo zeigt anschaulich, warum Panama heute zu den artenreichsten Regionen der Erde gehört.
Amador Causeway
Direkt am Biomuseo beginnt der Amador Causeway, ein Damm, der mehrere kleine Inseln mit dem Festland verbindet – Naos, Perico und Flamenco. Aufgeschüttet wurde er mit Gestein, das beim Bau des Panamakanals ausgehoben wurde. Heute ist er eine beliebte Strecke für Spaziergänge und Radtouren. Auf der einen Seite siehst du die Skyline, auf der anderen die Schiffe, die vor der Einfahrt in den Kanal warten.
Weitere Highlights der Stadt
- Panamá Viejo: die Ruinen der ersten spanischen Stadt mit dem markanten Turm der alten Kathedrale.
- Cerro Ancón: ein bewaldeter Hügel mitten in der Stadt mit riesiger Panamaflagge und weitem Blick. Mit etwas Glück siehst du unterwegs Faultiere oder Nasenbären.
- Casco Viejo: die koloniale Altstadt und UNESCO-Welterbe.
- Miraflores-Schleusen: der beste Ort, um Schiffe im Kanal zu beobachten.
Praktische Tipps und beste Reisezeit
Panama hat ein tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen. Unterschieden wird vor allem zwischen zwei Jahreszeiten:
- Trockenzeit (etwa Mitte Dezember bis April): In Panama „Verano“ (Sommer) genannt. Wenig Regen, viel Sonne, oft eine angenehme Brise – die beliebteste Reisezeit.
- Regenzeit (etwa Mai bis November): Häufig sonnige Vormittage und kräftige Schauer am Nachmittag. Die Natur ist dann besonders grün, und es ist weniger los.
Zur Währung: Panama hat den Balboa als offizielle Währung, der fest an den US-Dollar gekoppelt ist. Im Alltag zahlst du mit US-Dollar-Scheinen; Balboa gibt es nur als Münzen. Für Fahrten in der Stadt gibt es seit 2014 eine Metro, die erste in Mittelamerika – ansonsten sind Taxis und Fahrdienst-Apps verbreitet.
Banana-Joe-Tipp: Plane Outdoor-Aktivitäten in der Regenzeit möglichst für den Vormittag und halte für den Nachmittag ein Museum wie das Biomuseo in der Hinterhand. Sonnenschutz brauchst du das ganze Jahr – die Tropensonne ist auch bei Wolken stark. Eintritte und Öffnungszeiten am besten vorab online prüfen.
Panama-Stadt als Basis
Das Schöne an Panama-Stadt: Sie ist die perfekte Basis für Ausflüge. Kanal, Regenwald, Emberá-Dörfer am Chagres und sogar die San-Blas-Inseln in der Karibik sind von hier aus als Tagesausflug erreichbar. Einen Überblick über alle Möglichkeiten findest du auf unserer Seite mit den Panama-Touren. Wer mit Kanal und Altstadt starten möchte, schaut sich am besten unsere private Tour mit Kanal und Casco Viejo an.
Auf einen Blick
- Beste Reisezeit: Trockenzeit etwa Mitte Dezember bis April
- Währung: Balboa, fest an den US-Dollar gekoppelt; bezahlt wird mit US-Dollar
- Biomuseo: von Frank Gehry, eröffnet 2014
- Amador Causeway: aus Aushub des Kanalbaus aufgeschüttet
- Fortbewegung: Metro, Taxi, Fahrdienst-Apps
Panama-Stadt mit deutschem Guide
Du möchtest die Stadt und ihre Umgebung privat entdecken? Unsere Panama-Touren sind derzeit nur auf Anfrage buchbar – schreib uns an info@bananajoetours.com.

