New Yorks Aussichtsplattformen im Vergleich: Welche lohnt sich?

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New York · Aussichtspunkte

New York von oben – das ist ein Erlebnis, das niemand vergisst. Doch welche Plattform soll es sein? Wir vergleichen die vier bekanntesten Aussichtspunkte Manhattans und verraten dir, welcher am besten zu deinem Reisestil passt.

Empire State Building: Der Klassiker

Das Empire State Building wurde 1931 nach einer erstaunlich kurzen Bauzeit von rund einem Jahr eröffnet und war jahrzehntelang das höchste Gebäude der Welt. Es ist ein Meisterwerk des Art déco und für viele das Sinnbild von New York schlechthin – nicht zuletzt dank unzähliger Filme, allen voran „King Kong“.

Die Hauptplattform im 86. Stock ist ein umlaufender Freiluftbalkon. Du spürst den Wind, hörst die Stadt von unten und kannst in alle Richtungen schauen. Zusätzlich gibt es eine verglaste Aussichtsetage im 102. Stock. Vorher führt eine Ausstellung durch die Geschichte des Baus.

  • Stärke: Nostalgie, Freiluft-Erlebnis, zentrale Lage in Midtown
  • Schwäche: Das Empire State Building selbst siehst du natürlich nicht

Top of the Rock: Der beste Blick aufs Empire State Building

Die Plattform auf dem Dach von 30 Rockefeller Plaza im Herzen des Rockefeller Centers erstreckt sich über mehrere Etagen, die oberste ist im 70. Stock. Ihr großer Vorteil: Nach Süden blickst du direkt auf das Empire State Building, nach Norden über die gesamte Länge des Central Parks. Diese Kombination macht Top of the Rock bei Fotografen besonders beliebt.

Die Terrassen sind teilweise im Freien, teilweise durch Glasscheiben geschützt, und vergleichsweise großzügig. Das Rockefeller Center selbst mit seiner Art-déco-Architektur, der Eisbahn im Winter und dem berühmten Weihnachtsbaum ist ohnehin ein Ziel für sich.

  • Stärke: klassischer Postkartenblick mit Empire State Building und Central Park
  • Schwäche: etwas weniger Nervenkitzel als die neuen Plattformen

Edge und Summit: Die neuen Erlebniswelten

Edge in Hudson Yards

Edge wurde 2020 im Turm 30 Hudson Yards eröffnet. Die dreieckige Terrasse ragt weit über die Fassade hinaus, sodass du praktisch über der Stadt schwebst. Die Außenwände bestehen aus schräg gestellten Glasscheiben, an die du dich anlehnen kannst, und ein Teil des Bodens ist aus Glas – du schaust also senkrecht nach unten. Der Blick reicht über den Hudson River und nach Midtown. Wer den ultimativen Adrenalinkick sucht, findet hier auch Kletterangebote an der Außenseite des Gebäudes.

Summit One Vanderbilt

Summit befindet sich im Wolkenkratzer One Vanderbilt direkt neben dem Grand Central Terminal und wurde 2021 eröffnet. Summit ist weniger klassische Aussichtsplattform als vielmehr eine Kunstinstallation in luftiger Höhe. Spiegelräume vervielfältigen die Skyline ins Unendliche, gläserne Boxen ragen über die Fassade hinaus, und regelmäßig gibt es wechselnde Rauminstallationen. Der Blick auf das nahe Chrysler Building ist spektakulär.

  • Stärke: moderne Inszenierung, tolle Fotos, Glasböden und Spiegel
  • Schwäche: Wer Höhenangst hat oder einfach nur die Aussicht genießen möchte, findet das Spektakel eventuell zu viel

Banana-Joe-Tipp: Buche dein Zeitfenster etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. So erlebst du die Stadt bei Tageslicht, in der goldenen Stunde und schließlich mit funkelnden Lichtern – drei Aussichten zum Preis von einer. Diese Zeitfenster sind allerdings begehrt, also früh reservieren.

Welche Plattform passt zu dir?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber eine kleine Entscheidungshilfe:

  • Erster New-York-Besuch und Fan von Klassikern: Empire State Building
  • Bester Fotoblick auf die Skyline: Top of the Rock
  • Nervenkitzel und Glasboden: Edge
  • Instagram, Kunst und Spiegelräume: Summit One Vanderbilt
  • Blick über Downtown und den Hafen: One World Observatory im One World Trade Center

Grundsätzlich gilt: Bei Nebel oder tief hängenden Wolken lohnt sich der Aufstieg kaum. Schau vor dem Besuch auf die Wettervorhersage und prüfe die aktuellen Bedingungen, Kombitickets und Zeitfenster vorab online. Da sich Preise und Angebote regelmäßig ändern, vergleichst du am besten direkt bei den offiziellen Anbietern.

Wenn du Top of the Rock und das Rockefeller Center mit anderen Highlights verbinden möchtest, wirf einen Blick auf unsere Tour Das Herz von Manhattan.

Auf einen Blick

  • Beste Reisezeit: klare Herbst- und Wintertage bieten oft die beste Fernsicht
  • Empire State Building: eröffnet 1931, Freiluftdeck im 86. Stock
  • Top of the Rock: Rockefeller Center, Blick auf Empire State und Central Park
  • Edge: Hudson Yards, eröffnet 2020, Glasboden
  • Summit: One Vanderbilt, eröffnet 2021, Spiegelräume

Erst unten, dann ganz oben

Entdecke Midtown und Hudson Yards mit einem deutschsprachigen Guide – und genieße danach die Aussicht von deiner Lieblingsplattform.

Zur Tour mit Hudson Yards

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